Ätherische Öle von A-Z

Basilikum

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Ocimum basilicum
  • Pflanzenteil: Blätter und blühende Triebspitzen
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Kräftig und intensiv, balsamisch, frisch-süß, leicht und würzig
  • Kosmetische Verwendung: Akne, Mitesser, reife Haut
  • Passt zu: Angelika, Bergamotte, Geranie, Lavendel, Linaloeholz, Muskatellersalbei, Patschuli, Rosmarin, Wacholder, Ysop, Zypresse.

Stammpflanze

Das Basilikum gehört der Familie der Lippenblütler an und blüht hauptsächlich von Juni bis September. Basilikum ist heimisch im tropischen und subtropischen Asien. Kultiviert wird die Pflanze auch in den gemäßigten Breiten in Gewächshäusern. Auf den Komoren und La Réunion wird aus dem dort heimischen Basilikum ein ätherisches Öl gewonnen, das einen hohen Estragolgehalt hat. Dieses wirkt ausgleichend sowie krampflösend.


Gewinnung von ätherischem Basilikumöl

Durch Wasserdampfdestillation wird aus den Blätter und blühenden Triebspitzen ätherisches Basilikumöl gewonnen. Die Farbe des Öls ist klar bis hellgelb. 500 – 1000 Kilogram der blühende Pflanze ergibt 1 Liter ätherisches Öl.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Basilikumöl

Ätherisches Basilikumöl kräftigt und erfrischt die Haut und wirkt sich positiv auf die Hautgesundheit aus. Es wirkt stark durchblutungsfördernd, was wiederum die Zellerneuerung anregt und somit die Verjüngung der Haut unterstützt. Es wirkt zudem entzündungshemmend und stark antibakteriell, weshalb es sich hervorragend für die Behandlung von Akne und Mitessern eignet.


Anwendungshinweis

Nicht an Kleinkinder verabreichen. Nicht in der Schwangerschaft und bei Epilepsie verwenden. Das exotische Basilikumöl enthält bis zu 90 % Ether, was die Haut stark irritieren kann. Daher nur sehr stark verdünnt auftragen.


Benzoe

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Styrax benzoin
  • Pflanzenteil: Harz
  • Herstellverfahren: Alkoholextraktion
  • Duft: Vanille, süß, lieblich
  • Kosmetische Verwendung: Trockene, reife, gereizte, juckende Haut, Sonnenschäden, Schuppenflechte, Akne.
Styrax dasyanthus - blossoms, buds, leaves.JPG
Genet [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Stammpflanze

Der Benzoebaum oder Styraxbaum ist eine Baumart, die in Indonesien, China, Kambodscha, Laos, Malaysia, Sumatra, Thailand und Vietnam heimisch ist. Der tropische Baum kann bis zu 200 Jahre alt werden. Um das Harz zu ernten wird die Rinde des Baumes angeritzt und das austretende Harz aufgefangen. Das Harz wird anschließend in Ethylenglycol aufgelöst.


Gewinnung von ätherischem Benzoeöl

Aus dem dicken rot-bräunlichen Harz wird durch Alkoholextraktion das zähflüssige, klebrige ätherische Öl gewonnen. Dieses ist von goldbrauner Farbe.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Benzoeöl

Ätherisches Benzoeöl hat eine heilende, antiseptische und beruhigende Wirkung. Eine Anwendung empfiehlt sich bei trockener, gereizter und juckender Haut. Es lindert zudem Sonnenschäden und Schuppenflechte und macht reife Haut elastischer. Aufgrund seiner antibakteriellen Eigenschaft kann es auch zur Behandlung von Akne und anderer Entzündungen verwendet werden.


Anwendungshinweis

Das ätherische Öl sollte nur verdünnt aufgetragen werden und ist nicht geeignet für Kinder unter 2 Jahren. Es gibt zudem die Variante Benzoe Sumatra käuflich erhältlich. Dieses Öl hat nicht die gleiche voll ausgeprägte Wirkung und ist günstiger in der Herstellung.


Bergamotte

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Citrus aurantium bergamia
  • Pflanzenteil: Fruchtschale
  • Herstellverfahren: Kaltpressung
  • Duft: Intensiv, süßlich-fruchtig
  • Kosmetische Verwendung: Mischhaut, fettige, unreine, trockene Haut, Akne
  • Passt zu: Lavendel, Zypresse, Neroli, Zitronenmelisse, Schwarzer Pfeffer.

Stammpflanze

Die Bergamotte gehört zu der Gattung der Zitrusfrüchte. Bergamotten werden überwiegend in Kalabrien, Italien angebaut. Ihren Namen verdankt die Bergamotte der Stadt Bergamo. Die Frucht wird nicht als Obst verwendet, da sie zu sauer ist. Der Anbau der Bergamotte ist zielgerichtet auf die Gewinnung des ätherischen Öls, welches vor allem in der Kosmetikindustrie, aber auch für die zur Aromatisierung von Earl-Grey-Tee oder Lady-Grey-Tee, verwendet wird.


Gewinnung von ätherischem Bergamotteöl

Durch Kaltpressung der Schale der fast reifen Frucht erhält man das hellgelbe oder hellgrüne ätherische Öl. 200 Kilogramm ergeben circa 1 Liter ätherisches Öl.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Bergamotteöl

Bergamotte reguliert fettige Haut sowie Mischhaut und wirkt beruhigend bei trockener, juckender Haut. Zudem verbessert Bergamotteöl den Hauttonus. Aufgrund der heilenden Eigenschaften des ätherischen Bergamotteöls, eignet es sich für die Behandlung von Narben. Es wirkt außerdem antibakteriell und antiviral. Eine lokale Behandlung kann effektiv bei Herpesbläschen und Pickeln sein.


Anwendungshinweis

Bergamotteöl ist nicht toxisch und verdünnt mit einem Trägeröl auch nicht reizend. Beim Kauf sollte beachtet werden, dass nur Öle ohne Bergapten (Bergamotte FCF) gekauft werden, da alle anderen Qualitäten phototoxisch sind. Das heißt, dass Bläschen und Rötungen auftreten können, wenn das aufgetragene Öl in Kontakt mit Licht kommt.


Birke

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Betula alba
  • Pflanzenteil: Blätter, Rinde
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Mild, holzig-würzig
  • Kosmetische Verwendung: Mischhaut, reife Haut
  • Passt zu: Wacholder, Konifere.

Stammpflanze

Die Weißbirke ist in Europa, Nordafrika und Vorderasien heimisch. In wilder Form findet man sie auf Brachflächen, Heiden und in lichten Wäldern. Die Birke blüht nur im Frühjahr. Das Laub im Herbst verrottet schnell und kann deshalb gut zu Lauberde kompostiert werden.


Gewinnung von ätherischem Birkenöl

Durch Dampfdestillation der Blätter und Rinde wird ätherisches Birkenöl gewonnen. 35 Kilogram ergeben 1 Liter Öl. Das gewonnene Öl weist eine hellgelbe Farbe auf.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Birkenöl

Ätherisches Birkenöl reguliert Mischhaut und lässt reife Haut jünger aussehen. Auch bei Cellulitis ist Birkenöl wirksam. Aufgrund seiner antiseptischen Wirkung einigt es sich auch hervorragend bei der Bekämpfung von Schuppen, Schuppenflechte und bringt das Haar zum glänzen. Auch für die Behandlung von Haarausfall hat sich Birkenöl als effektiv erwiesen.


Anwendungshinweis

Das ätherische Öl sollte gut verdünnt (< 2 %) auftragen werden. Es ist ungeeignet für Schwangere und Kinder unter 15 Jahren sowie für Personen, die gerinnungshemmende Medikamente einnehmen.


Cajeput

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Melaleuca cajuputi
  • Pflanzenteil: Blätter und Zweige
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Süßlich, frisch, ähnlich dem eukalyptus Duft
  • Kosmetische Verwendung: Fettige, unreine Haut, Mischhaut, Akne
  • Passt zu: Angelika, Bergamotte, Geranium, Lavendel, Muskatellersalbei, Kiefer, Rosmarien und Ylang-Ylang.
Styrax dasyanthus - blossoms, buds, leaves.JPG
Tatiana Gerus from Brisbane, Australia [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Stammpflanze

Der Cajeputbaum gehört der Familie der Myrtengewächse an und ist in Süd-Ost-Asien sowie Nord-Australien heimisch. Er erreicht eine Höhe von 15 bis maximal 40 m. Die spitzen Blätter ähneln den Eukalyptus-Blättern und duften aromatisch. Erst ab dem vierten Jahr können Blätter und Zweige geerntet werden und das vorzugsweise zur trockenen Zeit zwischen Mai und August.


Gewinnung von ätherischem Cajeputöl

Ätherisches Cajeputöl wird durch Wasserdampfdestillation der frischen Blätter und Zweige gewonnen. 100 – 125 Kilogramm ergeben 1 Liter Öl. Es ist von klarer bis hellgelber Farbe.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Cajeputöl

Ätherisches Cajeputöl kräftigt die Haut, indem es fettige und Mischhaut reguliert. Aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung hemmt es die Bakterienbildung, welche für die Entstehung von Akne verantwortlich ist. Es wirkt ebenfalls unterstützend bei Haarausfall und Schuppen sowie Schuppenflechten.


Anwendungshinweis

Cajeputöl ist normalerweise nicht reizend, jedoch ist es nicht für Kinder, Schwangere und Babies geeignet. Es sollte ebenfalls von den Schleimhäuten weggehalten werden.


Citronella

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Cymbopogon nardus
  • Pflanzenteil: Halme
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Zitronig, frisch
  • Kosmetische Verwendung: Fettige, unreine Haut
  • Passt zu: Bergamotte und andere Zitrusöle, Geranium, Lavendel, Kiefer, Pfefferminze.

Stammpflanze

Citronella gehört zu der Gattung der Süßgräser. Es gibt an die 55 bis 70 verschiedene Arten der Pflanze. Citronella ist eine immergrüne Pflanze, die eine Wuchshöhe von 1 bis 2 m erreicht. Heutzutage wird die Pflanze in Indien, Sri Lanka, Indochina, China, England, Afrika, Zentral- und Südamerika angebaut.


Gewinnung von ätherischem Citronellaöl

Durch Wasserdampfdestillation wird aus den frischen oder getrockneten Halmen hellgelbes bis dunkelgelbes Öl gewonnen. 100 Kilogramm ergeben 1 Liter ätherisches Öl.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Citronellaöl

Aufgrund seiner tonisierenden Wirkung, wirkt Citronella ausgleichend auf fettige Haut.


Anwendungshinweis

Verdünnt (<5 %) ist das Öl nicht reizend, jedoch ist es ungeeignet für empfindliche Haut.


Echte Kamille / Römische Kamille

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Matricaria recutita / Anthemis nobilis
  • Pflanzenteil: Blossoms
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Krautig, fruchtig
  • Kosmetische Verwendung: Verstopfte Poren, unreine Haut, Akne
  • Passt zu: Bergamotte, Muskatellersalbei, Lavendel, Geranium, Jasmin, Teebaum, Grapefruit, Rose, Zitrone, Ylang Ylang.

Stammpflanze

Die Echte sowie Römische Kamille gehören zur Familie der Korbblütler und sind in Deutschland heimisch. Die Blüten der Kamille ähneln denen der Gänseblümchen. Bei der Kamille handelt es sich um ein einjähriges Kraut, das eine Wuchshöhe von bis zu 60 cm erreicht. Unter den verschiedenen Kamillienarten hat die Echte Kamille sowie die Römische Kamille die stärkste Heilwirkung.


Gewinnung von ätherischem Kamillenöl

Durch Wasserdampfdestillation wird ätherisches Kamillenöl aus den Blütenköpfen der Römischen Kamille sowie aus den getrockneten Blüten der Echten Kamille gewonnen und hat eine tiefblaue Farbe. 150 – 300 Kilogramm der Pflanze ergeben 1 Liter Öl.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Kamillenöl

Ätherisches Kamillenöl hat eine stark heilende Wirkung auf die Haut. Es wirkt beruhigend, entzündungshemmend und befreit somit verstopfte Poren, lindert unreine Haut und Akne. Eine Anwendung empfiehlt sich ebenfalls bei juckender Kopfhaut und Schuppen. Ätherisches Kamillenöl heilt und reinigt zudem die Haut.


Anwendungshinweis

Das ätherische Öl ist nicht für Schwangere geeignet. Es ist nicht toxische und verdünnt auch nicht reizend.


Echter Salbei

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Salvia officinalis
  • Pflanzenteil: Gesamte Pflanze
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Klar, würzig, frisch, krautig
  • Kosmetische Verwendung: Große Poren, reife und trockene Haut, Schuppen.

Stammpflanze

Das immergrüne Salbeikraut entstammt ursprünglich dem Mittelmeerraum, wird heute jedoch fast überall kultiviert. Alle Pflanzenteile verströmen einen aromatischen Geruch und die Blütezeit des Heilkrauts reicht von Mai bis Juli.


Gewinnung von ätherischem Salbeiöl

Durch Dampfdestillation der Pflanze wird das ätherische Öl gewonnen. Es ist von dünnflüssiger Konsistenz und klarer Farbe.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Salbeiöl

Ätherisches Salbeiöl regt die Durchblutung und stärkt somit den Hauttonus und verfeinert die Poren. Die enthaltenen Antioxidantien beugen der Hautalterung durch freie Radikale vor und erfrischen zudem müde Haut. Aufgrund seiner antimykotischen Wirkung ist es wirkungsvoll bei der Behandlung von Schuppen.


Elemi

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Canarium luzonicum
  • Pflanzenteil: Harz
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Erdig, würzig, hell, waldig, zitronig
  • Kosmetische Verwendung: Reife, trockene und fettige Haut.

Stammpflanze

Der Begriff Elemi bezeichnet sowohl einen Baum sowie das gewonnene Harz. Der Elemi-Baum stammt aus den Philippinen und dessen benachbarten Ländern. Er ist mit Weihrauch und Myrrhe verwandt und gehört zur Familie den Balsambaumgewächse.


Gewinnung von ätherischem Elemiöl

Aus dem Harz des Elemi-Baums wird durch Dampfdestillation das hellgelbe Öl gewonnen. Man gewinnt aus etwa 5 Kilogramm Harz 1 Liter ätherisches Öl.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Elemiöl

Elemiöl fördert die Kollagenbildung und Zellerneuerung und eignet sich daher ideal für reife, sonnengeschädigte und trockene Haut. Zudem reguliert es fettige Haut.


Anwendungshinweis

Das Öl sollte nur in verdünnter Form (< 1 %) aufgetragen werden.


Eukalyptus

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Eucalyptus globulus
  • Pflanzenteil: Blätter
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Stark kampferartig, holzig, medizinisch
  • Kosmetische Verwendung: Fettige, unreine Haut, Akne
  • Passt zu: Cajeput, Douglasie, Eisenkraut, Fichtennadel, Kiefer, Lavendel, Lemongras, Litsea cubeba, Melissenöl, Minze, Myrte, Niaouli, Pfefferminzöl, Thymianöl, Weißtanne, Ysop, Zedernöl, Zirbelkiefer, Zitronenöl.

Stammpflanze

Es gibt viele Arten des Eukalyptus der Eucalyptus Globulus oder auch der Blaue Eukalyptus, welcher auch der meistkultivierteste ist. Ursprünglich nur in Tasmanien und Australien heimisch, findet man heutzutage Eukalyptusbäume fast überall auf Plantagen. Es gibt insgesamt über 600 Eukalyptusarten von denen aber nur 20 für die Herstellung von ätherischem Öl genutzt werden. Der Eukalyptusbaum ist einer der höchsten Bäume, die auf der Erde wachsen.


Gewinnung von ätherischem Eukalyptusöl

Eukalyptusöl wird durch Dampfdestillation der Blätter gewonnen und hat eine klare bis hellgelbe Farbe. 50 Kilogramm der jungen oder angetrockneten Blätter ergeben 1 Liter Öl.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Eukalyptusöl

Aufgrund seiner entzündungshemmenden und antiseptischen Wirkung reguliert ätherisches Eukalyptusöl fettige Haut und lindert Akne. Dank seiner keimhemmenden und antifungiziden Wirkung lindert Eukalyptusöl ebenfalls Schuppen und parasitäre Hautkrankheiten.


Anwendungshinweis

Eukalyptusöl ist nicht für Menschen geeignet, die an Bluthochdruck oder Epilepsie leiden. Zudem kann es die Wirkung von homöopathischen Medikamenten hindern. Eukalyptus sollte ebenfalls nicht bei Kleinkinder und Asthmatiker angewendet werden. Generell sollte ätherisches Eukalyptus Öl nur in geringen Dosen aufgetragen werden und stets mit einem Trägeröl verdünnt werden.


Gewürznelken

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Syzygium aromaticum, Eugenia caryophyllata
  • Pflanzenteil: Knospen
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft:Würzig, erdig, warm, süß
  • Kosmetische Verwendung:Akne, Warzen, reife Haut, Zahnmedizin
  • Passt zu: Anis, Basilikum, Cajeput, Eukalyptus, Fenchel, Ingweröl, Irisöl, Kardamom, Korianderöl, Kümmel, Mandarine, Orange, Zimt, Zitronenöl.

Stammpflanze

Der Gewürznelkenbaum gehört zur Familie der Myrtengewächsen. Er ist ein langlebiger, immergrüner Baum, der eine Wuchshöhe von über 10 m erreichen kann. Die Gewürznelken sind die getrockneten Blütenknospen des tropischen Baums. Diese entstehen während der Regenzeit und müssen geerntet werden bevor sie sich öffnen. Der Gewürznelkenbaum wird mittlerweile fast überall angebaut.


Gewinnung von ätherischem Nelkenöl

Durch Dampfdestillation der Knospen kann das klare bis hellgelbe Öl gewonnen werden. Es werden 6 – 8 Kilogramm der luftgetrockneten Nelkenköpfe benötigt um 1 Liter Öl zu gewinnen.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Nelkenöl

Ätherisches Gewürznelkenöl tötet Bakterien ab und eignet sich daher hervorragend für die Behandlung von Akne und anderen Entzündungen sowie Warzen. Es wirkt unterstützend bei schlaffer Haut sowie Falten. Ätherisches Nelkenöl wird traditionell auch für die Zahnpflege verwendet. Es wirkt antiseptisch und leicht betäubend und bekämpft somit Bakterien, die für Mundgeruch verantwortlich sind und lindert Zahnfleischschwellungen sowie Zahnschmerzen.


Anwendungshinweis

Das ätherische Öl muss stark verdünnt werden ( <0,5 %). Es sollte niemals bei empfindlicher oder geschädigter Haut und bei Kindern unter 7 Jahren angewendet werden. Das Öl sollte auf keinen Fall innerlich eingenommen werden.


Grapefruit

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Citrus paradisi
  • Pflanzenteil: Fruchtschale
  • Herstellverfahren: Kaltpressung
  • Duft:Herb-süßlich, Zitrusduft
  • Kosmetische Verwendung:Fettige, großporige Haut, Akne.

Stammpflanze

Die Grapefruit ist die Frucht des Grapefruitbaums und gehört zur Familie der Zitrusfrüchte. Der Baum erreicht eine Höhe von bis zu 10 m, hat glänzende grüne Blätter sowie weiße Blüten und trägt gelbe oder die heute populäreren rosafarbenen Früchte. Die größten Grapefruitproduzenten sind China, die USA und Vietnam.


Gewinnung von ätherischem Grapefruitöl

Durch die mechanische Kaltpressung der Fruchtschale erhält man das gelbe, hellgrüne oder hellorange ätherische Öl. 200 – 300 Kilogramm der Schale ergeben 1 Liter Öl.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Grapefruitöl

Ätherisches Grapefruitöl wirkt leicht antiseptisch und adstringierend, strafft die Haut, fördert die Durchblutung, verfeinert Poren und lindert Akne. Es pflegt zudem fettige Haut und Haare.


Anwendungshinweis

Das ätherische Öl ist nicht toxisch und verdünnt auch nicht reizend (< 3 %). Da die enthaltenen Furanokumarinen, phototoxisch auf die Haut einwirken, sollte 12 Stunden nach der Anwendung Sonnenbestrahlung vermieden werden.


Immortelle

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Helichrysum italicum
  • Pflanzenteil: Blüten
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Fruchtig, wie Honig
  • Kosmetische Verwendung: Akne, Dermatritis, Abszessen, reife Haut, Bluterguss, reife Haut
  • Passt zu: Kamille, Geranium, Lavendel.

Stammpflanze

Immortelle, Currykraut oder auch Italienische Strohblume gehört der Familie der Korbblütler an. Sie ist im Mittelmeerraum heimisch und blüht zwischen Mai und August. Sie verdankt ihren Namen ihren leuchtend gelben Blüten, die auch im getrockneten Zustand ihre Farbe behalten, weshalb man sie auch die unsterbliche Blume nennt.


Gewinnung von ätherischem Immortellenöl

Immortellenöl wird durch Dampfdestillation der Blüten gewonnen. Das Öl weist eine gelbe oder leicht rötliche Farbe auf. 1 – 1,5 Tonnen Blüten ergeben 1 Liter ätherisches Öl.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Immortellenöl

Aufgrund seiner entzündungshemmenden und regenerierenden Wirkung eignet sich Immortellenöl hervorragend zur der Behandlung von Hautproblemen wie Akne oder Dermatitis. Da das Öl Antioxidantien enthält, wirkt es frühzeitiger Hautalterung entgegen. Ätherisches Immortellenöl ist auch ein bewährtes Mittel für die Wundheilung, da es antibakteriell und desinfizierend wirkt. Bei allergischem Ausschlag und nervlichem Kribbeln wirkt das Öl beruhigend.


Anwendungshinweis

Das Öl muss gut verdünnt (< 0,5 %) aufgetragen werden. Das Öl sollte nicht oral eingenommen werden


Kampfer

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Cinnamomum camphora
  • Pflanzenteil: Holz, Zweigen und Blätter
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Eukalyptusartig, scharf, streng, medizinisch
  • Kosmetische Verwendung: Fettige, unreine, schlecht durchblutete Haut, Akne.

Stammpflanze

Der Kampferbaum ist in Taiwan, China und Japan heimisch und kann sehr alt werden. Erst mit 50 Jahren beginnt er ätherisches Öl zu produzieren. 


Gewinnung von ätherischem Kampferöl

Aus dem Holz, den Zweigen und Blättern wird durch zweifache Wasserdampfdestillation das klare oder „weiße“ Kampferöl gewonnen. Nur durch die zweimalige Destillation kann das für die Aromatherapie notwendige ätherische Öl gewonnen werden.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Kampferöl

Ätherisches Kampferöl wirkt zunächst kühlend und dann wärmend und regt somit die Durchblutung der Haut an. Es eignet sich gut für schlecht durchblutete Haut, unreine Haut sowie Aknehaut.


Anwendungshinweis

Kampferöl kann hautreizend wirken. Das Öl sollte nicht bei Epileptikern, Schwangeren und Kleinkindern angewandt werden.


 

Karottensamen

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Daucus Carota
  • Pflanzenteil: Getrocknete Samen
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Mild, süßlich, pfeffrig

Kosmetische Verwendung: Reife, trockene, unreine Haut, Akne.

Stammpflanze

Die Karotte ist eine krautige Pflanze, die nur 2 Jahre alt wird. Üblicherweise wird nur die Wurzel verwendet. Nach Tomaten sind Karotten in der EU das am meisten angebauteste Gemüse. Die Karotte gehört der Familie der Doldenblütler an und ist eigentlich eine zweijährige Pflanze, die jedoch nur einjährig kultiviert wird.


Gewinnung von ätherischem Karottensamenöl

Karottensamenöl wird durch Wasserdampfdestillation der getrockneten Samen gewonnen. Das Öl hat eine gelb-braune Färbung. 60 – 100 Kilogramm ergeben 1 Liter Öl.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Karottensamenöl

Karottensamenöl hat eine beachtliche heilende Wirkung. Das Öl ist in vielen herkömmlichen Kosmetikartikeln enthalten. Es versorgt müde und fahle Haut mit Feuchtigkeit, es strafft, vitalisiert und verjüngt. Dank seiner blutreinigenden Eigenschaft, reguliert es zudem Problemhaut und eignet sich daher gut für die Pflege bei Akne.


Anwendungshinweis

Nach einer Behandlung mit ätherischem Karottensamenöl sollte man sich nicht direkt in die Sonne legen.


 

Koriander

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Coriandrum sativum
  • Pflanzenteil: Samen
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Süß, würzig, leicht fruchtig
  • Kosmetische Verwendung: Unreine Haut, Akne
  • Passt zu: Bergamotte, Ingwer, Zitrone, Neroli, Jasmin, Zimt, Muskatellersalbei.

Stammpflanze

Die Korianderpflanze gehört der Familie der Doldenblütler an. Koriander ist weltweit verbreitet und als Heil- und Gewürzpflanze bekannt.


Gewinnung von ätherischem Korianderöl

Korianderöl wird durch Dampfdestillation aus den Samen der Korianderpflanze gewonnen. Das Öl weist eine klare oder hellgelbe Farbe auf.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Korianderöl

Aufgrund seiner antiseptischen Wirkung eignet sich ätherisches Korianderöl gut für die Behandlung von Unreinheiten wie Pickeln und Mitessern.


 

Limette

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Citrus aurantifolia
  • Pflanzenteil: Schale
  • Herstellverfahren: Kaltpressung und Wasserdampfdestillation
  • Duft: Zitrusduft, frisch, würzig
  • Kosmetische Verwendung: Fettige, unreine Haut, Akne
  • Passt zu: Angelika, Bergamotte, Geranie, Lavendel, Linaloeholz, Muskatellersalbei, Patschuli, Rosmarin, Wacholder, Ysop, Zypresse.

Stammpflanze

Die Limette oder wörtlich kleine Limone gehört der Gattung der Zitrusfrüchte an und ist heimisch in tropischen und subtropischen Regionen. Sie wird in Ländern wie Sri Lanka, Indien, den USA, Brasilien, Mexiko oder Kenia angebaut. Die Limette ist sehr viel kälteempfindlicher als die Zitrone und braucht daher zum Gedeihen ein tropisches Klima.


Gewinnung von ätherischem Limettenöl

Aus der Schale wird durch Kaltpressung hellgelbes oder hell-olivengrünes ätherisches Limettenöl gewonnen. Aus 150 Kilogramm Schalen wird 1 Liter ätherisches Öl gewonnen.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Limettenöl

Ätherisches Limettenöl wirkt adstringierend und reguliert / normalisiert die Talgproduktion bei fettiger Haut und Akne. Das ätherische Öl befreit zudem verstopfte Poren und wirkt klärend.


Anwendungshinweis

Limettenöl, das aus Wasserdampfdestillation gewonnen wird, ist unschädlich und nicht reizend. Limettenöl, das aus der Kaltpressung gewonnen wird, kann die Haut lichtempfindlich machen und zu Hautirritationen führen. Vorzugsweise sollte Öl aus biologischem Anbau verwendet werden, da Zitrusfrüchte häufig stark mit Pestiziden besprüht werden.


 

Myrrhe

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Commiphora myrrha, Commiphora molmol
  • Pflanzenteil: Getrocknetes Harz
  • Herstellverfahren: Lösungsmittelverfahren
  • Duft: Streng, bitter
  • Kosmetische Verwendung: Akne, reife Haut
  • Passt zu: Zedernholz, Zypresse, Weihrauch, Zitrone, Patchuli, Sandelholz.

Styrax dasyanthus - blossoms, buds, leaves.JPG
Petronella J.M. Pas [Public domain], via Wikimedia Commons

Stammpflanze

Der Myrrhebaum gehört zur Familie der Balsambaumgewächse. Seine ursprüngliche Heimat ist der Nahe Osten, Nordafrika und Nordindien. Die Myrrhe ist ein buschiger, circa 10 m hoch wachsender Strauch oder auch kleiner Baum. Er hat knorrige Zweige sowie weiße Blüten und duftende Blätter.


Gewinnung von ätherischem Myrrheöl

Myrrhe ist kein ätherisches Öl, sondern ein Resinoid. Das Harz wird mit einem Lösungsmittel, meistens Branntwein, gelöst. Das Endprodukt ist recht klebrig. Man benötigt 10 – 15 kg für einen Liter Öl.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Myrrheöl

Ätherisches Myrrheöl hat eine heilende Wirkung auf die Haut. Es stärkt den Hauttonus und beugt Falten vor, indem es die Haut belebt. Es ist besonders wirksam bei der Wundheilung und eignet sich somit gut für die Behandlung von Akne. Myrrheöl eignet sich für die Pflege von rissiger, spröder oder auch aufgesprungener Haut und Ekzemen.


Sicherheitshinweis

Das ätherische Öl sollte nicht während der Schwangerschaft verwendet werden. Nur verdünnt auftragen, dann ist es nicht reizend (unter 0,2 %).


 

Neroli

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Citrus aurantium
  • Pflanzenteil: Blüten
  • Herstellverfahren: Wasserdampfdestillation
  • Duft: Süß-blumig, kräftig, erfrischend, lieblich
  • Kosmetische Verwendung: Reife, fettige, unreine, trockene Haut, Akne
  • Passt zu: Allen Zitrusdüften, Geranie, Jasmin, Lavendel, Rose, Sandelholz, Zedernholz.

Stammpflanze

Die Bitterorange, auch Pomeranze genannt, gehört zu den Zitrusfrüchten. Heutzutage wird die Bitterorange vor allem in den Maghrebstaaten sowie Spanien und in der Karibik kultiviert. Neroliöl gehört zu den teuersten ätherischen Ölen, da für ein 1 Liter Öl 1 Tonne Blüten benötigt werden.


Gewinnung von ätherischem Neroliöl

Neroliöl wird durch Wasserdampfdestillation der Blüten gewonnen. Das Öl weist eine hellgelbe Farbe auf.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Neroliöl

Neroliöl pflegt und strafft die Haut, reguliert den Feuchtigkeitshaushalt und mildert Trockenheitsfältchen. Es ist ein sanft straffendes Öl, das die Haut elastisch hält und sich gut für fettige und unreine Haut eignet. Neroliöl eignet sich für alle Hauttypen, ist jedoch besonders wertvoll für reife, trockene und empfindliche Haut, da es die Regeneration von gesunden neuen Hautzellen unterstützt.


Sicherheitshinweis

Das ätherische Öl ist nicht toxisch und nicht reizend.


 

Orange

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Citrus sinensis
  • Pflanzenteil: Fruchtschale
  • Herstellverfahren: Kaltpressung
  • Duft: Süß, fruchtig, zitrusartig
  • Kosmetische Verwendung: Reife, fettige Haut
  • Passt zu: Zitrone, Sandelholz, Vetiver, Weihrauch, Zimt, Ingwer, Schwarzer Pfeffer, Muskatellersalbei, Gewürznelken.

Stammpflanze

Der immergrüne Orangenbaum gehört zu der Gattung der Zitruspflanzen. Er stammt ursprünglich aus China oder Südostasien und wird heutzutage vorrangig in Brasilien, China und Indien angebaut. Der Baum ist von kleiner bis mittelgroßer Höhe mit einer maximalen Wuchshöhe von 10 m.


Gewinnung von ätherischem Orangenöl

Durch Kaltpressung der Fruchtschale erhält man das helle oder orange-grünliche Öl. 200 – 300 Kilogramm an Fruchtschale ergeben einen Liter des ätherischen Öls.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Orangenöl

Ätherisches Orangenöl regt die Kollagenbildung an und fördert zudem die natürliche Regenerationsfähigkeit der Haut. Es wirkt straffend sowie adstringierend und klärt fettige Haut und lässt müde Haut erfrischend aussehen. Das Öl bewahrt die natürliche Ausstrahlung der Haut, da es beruhigend und regenerierend wirkt.


Sicherheitshinweis

Im Allgemeinen ist das ätherische Öl der Orange gut verträglich. Bei sehr empfindlicher Haut sollte dennoch das Öl sparsam eingesetzt werden.


 

Palmarosa

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Cymbopogon martinii
  • Pflanzenteil: Halme, Blätter
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Süß, blumig, rosig
  • Kosmetische Verwendung: Trockene, reife, fettige, unreine Haut, Akne
  • Passt zu: Ylang-Ylang, Rosmarin, Bergamotte, Geranie, Limette.

Styrax dasyanthus - blossoms, buds, leaves.JPG

Agasthiar1 [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Stammpflanze

Palmarosa ist ein Wildgras heimisch in Indien und ist mit dem Zitronengras verwandt. Heute wird Palmarosa überwiegend in Indonesien, Ostafrika, Brasilien und auf den Komoren kultiviert. Das Gras wird recht hoch, zwischen 1,3 und 3 m, mit einer hellgrünen Farbe und einem starken dünnen Stamm. Diese Pflanze wächst langsam und braucht drei Monate bis zur Blüte; nach der Blüte kann sie geerntet werden. Sie erhielt den Namen Palmarosa, weil sie ein süßlich duftendes, blumiges Rosenaroma verströmt.


Gewinnung von ätherischem Palmarosaöl

Durch Wasserdampfdestillation wird aus den getrockneten oder frischen Halmen sowie Blättern dünnes, hellgelbes Öl gewonnen.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Palmarosaöl

Palmarosa eigenet sich hervorragend für die Hautpflege. Es spendet Feuchtigkeit, wirkt ausgleichend, regt die Zellregeneration an, reguliert die Talgproduktion und mildert kleine Fältchen. Es befreit verstopfte Poren und aufgrund seiner antiseptischen Wirkung eignet es sich gut zur Behandlung von Akne.


Sicherheitshinweis

Das ätherische Öl ist unbedenklich einsetzbar.


 

(Indisches) Patschuli

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Pogostemon cablin
  • Pflanzenteil: Blätter
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Waldig, erdig, süßlich
  • Kosmetische Verwendung: Fettige, unreine Haut, Akne
  • Passt zu: Jasmin, Moschus, Zitrone, Ylang-Ylang, Tonka, Rose, Lavendel, Weihrauch.

Styrax dasyanthus - blossoms, buds, leaves.JPG

Dinesh Valke from Thane, India [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

Stammpflanze

Patschuliöl wird aus der indischen Patschulipflanze gewonnen. Sie gehört der Familie der Lippenblütler an und ist eine ausdauernde, krautige Pflanze. Die krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 30 bis 100 cm. Patschuli wächst ausladend und hat behaarte Blätter sowie weiß-rosa Blüten.


Gewinnung von ätherischem Patschuliöl

Ätherisches Patschuliöl wird durch Wasserdampfdestillation aus den getrockneten Blättern gewonnen. Hierfür benötigt man 30 – 35 Kilogramm Blätter für einen Liter Öl. Das Öl ist von hellgelber bis hellgrüner Farbe.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Patschuliöl

Das ätherische Patschuliöl fördert die Regeneration der Haut. Dabei mildert es Narbe und Dehnungsstreifen und versorgt die Haut mit Feuchtigkeit. Das Öl wirkt adstringierend und reguliert die Talproduktion. Es eignet sich zudem gut für die Behandlung von Akne, da es Entzündungen mildert.


Sicherheitshinweis

Das ätherische Öl ist unbedenklich einsetzbar.


 

Petitgrain

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Citrus aurantium amara
  • Pflanzenteil: Zweigen, Blättern und unreifen Früchten.
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Blumig, holizg, frisch
  • Kosmetische Verwendung: Fettige, unreine Haut, Akne
  • Passt zu: Bergamotte, Weihrauch, Lavendel, Palmarosa, Geranium, Rosmarien und Sandelholz.

Stammpflanze

Wie Neroliöl wird auch dieses Öl aus der Bitterorange gewonnen. Der Baum erreicht in etwa eine Wuchshöhe von 5 – 7 m und hat immergrüne Blätter.


Gewinnung von ätherischem Petitgrainöl

Die Gewinnung von Petitgrain erfolgt durch die Wasserdampfdestillation von den Trieben und Blätter. Es entsteht ein hellgelb bis bernsteingelbes Öl. Man benötigt 100 – 200 kg um einen Liter Öl zu gewinnen.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Petitgrainöl

Petitgrain ist ein Antiseptikum und wirkt beruhigend bei Akne und Hautentzündungen. Es reguliert zudem die Talgproduktion und sollte daher bei öliger Haut und stark fettenden Haaren angewendet werden. Es lässt zudem matte Haut frischer aussehen.


Sicherheitshinweis

Das ätherische Öl ist unbedenklich einsetzbar.


 

Rose Otto – Dermaszener Rose

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Rosa damascena, Rosa centifolia
  • Pflanzenteil: Blüten
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Blumig, warm, weiblich
  • Kosmetische Verwendung: Reife, trockene, juckende Haut
  • Passt zu: Bergamotte, Kamille, Muskatellersalbei, Geranium, Jasmin, Lavendel, Patchuli.

Stammpflanze

Die Rose, gehörend zur namensgebenden Pflanzengattung der Rosengewächse, kommt ursprünglich aus Persien. Man unterscheidet zwischen Wildrosen und Kulturrosen. Wildrosen produzieren im Winter Hagebutten, welche als Nahrung für Tiere dienen.


Gewinnung von ätherischem Rosenöl

Durch Dampfdestillation der Blüten wird ätherisches Rosenöl gewonnen. Dieses ist klar oder hellgelb. 1 Tropfen des ätherischen Öls wird aus circa. 30 Blüten gewonnen. Fünf Tonnen ergeben einen Liter Öl.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Rosenöl

Das ätherische Rosenöl verjüngt und hydratisiert die Haut. Es fördert die Zell- und Geweberegeneration und hält somit die Haut elastisch und mindert zugleich Faltern. Des Weiteren unterstützt es bei der Heilung von Sonnenbrand, Verbrennungen und Verbrühungen. Aufgrund seiner entzündungshemmende Wirkung beruhigt es trockene, brennende und juckende Haut. Das ätherische Rosenöl hat einen erfrischenden und adstringierenden Effekt auf die Gesichtskapillaren und verringert Rötungen.


Sicherheitshinweis

Das ätherische Öl sollte nicht während der ersten drei Schwangerschaftsmonate angewendet werden.


 

Rosengeranie

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Pelargonium graveolens
  • Pflanzenteil: Blätter und grüne Stiele
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Süß-rosenartig, blumig und frisch
  • Kosmetische Verwendung: Alle Hauttypen, fettige Haare, Schuppen
  • Passt zu: Bergamotte, Lavendel, Zitrone, Majoran, Neroli, Orange, Palmarosa, Rosa, Sandelholz.

Stammpflanze

Die Pflanze stammt ursprünglich aus Südafrika, wird heute jedoch hauptsächlich in Réunion, China und Ägypten kultiviert. Die Rosengeranie gehört zu der artenreichsten Gattung der Storchschnabelgewächse. Zu beachten ist, dass die Geranie kein Geranium ist. Bei der Geranie handelt es sich um eine Zierpflanze, die umgangssprachlich als Geranie bezeichnet wird. Auf Deutsch heißt sie aber richtigerweise Pelargonie. Beide Pflanzen – Geranium und Pelargonie – gehören der Familie der Storchschnabelgewächse an, sind jedoch zwei verschiedene Pflanzengattungen.


Gewinnung von ätherischem Rosengeranienöl

Durch Wasserdampfdestillation wird aus den Blättern und grünen Stielen ätherisches Öl gewonnen. Die Farbe des Öls ist grün oder bernsteingelb. Das ätherische Öl wird aus einer Pflanze der Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae) gewonnen. 500 Kilogramm der Stängeln und Blättern ergeben 1 Liter ätherisches Öl.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Rosengeranienöl

Das ätherische Rosengeranienöl eignet sich für alle Hauttypen und kräftigt die Haut. Es wirkt antiseptisch und entzündungshemmend und lindert somit Akne und kühlt Entzündungen und wirkt Trockenheit entgegen. Das Öl reguliert zudem die Kopfhaut und eignet sich für die Behandlung von Schuppen sowie für die Regulation der Talgproduktion.


Sicherheitshinweis

Das ätherische Öl ist nicht toxisch und verdünnt auch nicht reizend.


 

Rosenholz

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Aniba rosaeodora
  • Pflanzenteil: Blätter und Zweige
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Süßlich-würzig, blumig
  • Kosmetische Verwendung: Matte, trockene, reife und unreine Haut, Akne
  • Passt zu: Geranium, Patchuli, Neroli, Lavendel, Rose, Bergamotte, Schwarzer Pfeffer, Zimt und anderen Gewürzölen.

GilbertoAzeredo [Public domain], via Wikimedia Commons

Stammpflanze

Rosenholz ist ein in Brasilien heimischer Baum und kann bis zu 40 m hoch werden. Er zählt jedoch zu den bedrohten Arten und daher sollte das Öl, das aus dem Stamm gewonnen wird, gemieden werden. Nachhaltig produziertes Öl wird aus den Blättern und Zweigen gewonnen.


Gewinnung von ätherischem Rosenholzöl

Ätherisches Rosenholzöl wird durch Dampfdestilation aus Blättern und Zweigen gewonnen. Die Farbe des Öls ist hellgelb.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Rosenholzöl

Das ätherische Rosenöl verjüngt und hydratisiert die Haut. Es fördert die Zell- und Geweberegeneration und hält somit die Haut elastisch und mindert zugleich Faltern. Des Weiteren unterstützt es bei der Heilung von Sonnenbrand, Verbrennungen und Verbrühungen. Aufgrund seiner entzündungshemmende Wirkung beruhigt es trockene, brennende und juckende Haut. Das ätherische Rosenöl hat einen erfrischenden und adstringierenden Effekt auf die Gesichtskapillaren und verringert Rötungen.


Sicherheitshinweis

Das ätherische Öl sollte nicht während der ersten drei Schwangerschaftsmonate angewendet werden.


 

Rosmarin

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Rosmarinus officinalis
  • Pflanzenteil: Frische, blühende Triebspitzen
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Frisch, würzig, harzig, krautig
  • Kosmetische Verwendung: Hautinfektionen, Haarausfall, Schuppen, fettige & unreine Haut
  • Passt zu: Basilikum, Lavendel, Zitronengras, Orange, Zitrone, Pfefferminze, Petitgrain, Kiefer.

Stammpflanze

Rosmarin ist ein kleiner immergrüner Strauch und hat silbrig-grüne Blätter und hellblaue Blüten. Der Strauch duftet intensiv aromatisch und wächst im westlichen und zentralen Mittelmeerraum. Rosmarin sollte idealerweise in ganzen Zweigen geerntet werden, nicht einzelne Nadeln. Es kann ganzjährig geerntet werden.


Gewinnung von ätherischem Rosmarinöl

Durch Dampfdestillation der frischen, blühenden Triebspitzen wird ätherisches Rosmarinöl gewonnen. Es ist von nahezu farblos. 50 Kilogramm ergeben einen Liter Öl.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Rosmarinöl

Das ätherische Rosmarinöl wirkt entzündungshemmend, antiviral und antibakteriell und enthält antibakterielle und antimykotische Stoffe. Es eignet sich daher gut für die Pflege von Hautentzündungen wie Unreinheiten. Zudem reguliert es fettige Haut. Da das ätherische Öl die Durchblutung anregt, beugt es Haarausfall und Schuppen vor.


Sicherheitshinweis

Ätherisches Rosmarinöl fördert die Menstruation, daher sollte eine Anwendung während einer Schwangerschaft unterlassen werden. Zudem sollte man den Rosmarin nicht bei einer Neigung zu Epilepsie verwenden. Auch bei Kinder unter sechs Jahren sollte man das Öl nicht verwenden; bei empfindlicher Haut sollte man den Rosmarin ebenfalls meiden.


 

Sandelholz

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Santalum album
  • Pflanzenteil: Kernholz
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Süßlich, holzig, samtig, weich
  • Kosmetische Verwendung: Fettige, trockene, juckende Haut, Akne
  • Passt zu: Benzoeöl, Jasminöl, Rosenöl, Vetiver, Weihrauch, Ylang-Ylang, Zitronenöl.

Stammpflanze

Der Sandelholzbaum ist ein kleiner, immergrüner Baum dessen Wuchshöhe je nach geographischer Lage variiert. So erreicht der australische Sandelholzbaum eine Wuchshöhe von circa 4 m während er in Indien eine Höhe von knapp 20 m erreicht. Das Holz des Baumes ist jedoch so begehrt, dass die Art nun inzwischen bedroht ist. Daher sollte man beim Kauf darauf achten, dass das Öl aus nachhaltiger Produktion stammt.


Gewinnung von ätherischem Sandelholzöl

Aus dem Kernholz des Baumes wird durch Dampfestillation das ätherische Öl gewonnen. Es hat eine hell- bis goldgelbe Farbe. 16 – 25 Kilogramm ergeben einen Liter Öl.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Sandelholzöl

Ätherisches Sandelholzöl schützt und reguliert die Haut. Es hat eine entzündungshemmende und adstringierende Wirkung und gleicht fettige sowie juckende und trockene Haut aus. Generell eignet sich Sandelholz für alle Hauttypen und wirkt ausgleichend, pflegend und beruhigend.


Sicherheitshinweis

Ätherisches Sandelholzöl sollte nicht während einer Nierenentzündung verwendet werden.


 

Schafgarbe

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Achillea millefolium
  • Pflanzenteil: Getrocknete Pflanze
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Kräftig, leicht süßlich
  • Kosmetische Verwendung: Fettige, unreine Haut
  • Passt zu: Basilikum, Bergamotte, Geranie, Lavendel, Melisse, Muskatellersalbei, Myrte, Ysop.

Stammpflanze

Diese Wildkräuterpflanze ist in ganz Europa und im westlichen Asien heimisch. Sie gehört zu der Familie der Korbblütler. Die Schafgarbe ist eine sogenannte Kosmopolit, das heißt, dass die Pflanzen über weite Teile der Erde verbreitet ist. Man findet sie auf Wiesen, Weiden und an Waldrändern.


Gewinnung von ätherischem Schafgarbenöl

Durch Dampfdestillation wird das ätherische Öl aus der getrockneten Pflanze gewonnen. Das Öl ist hell oder dunkelblau-grün. 250 Kilogramm der getrockneten Pflanze ergeben einen Liter Öl.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Schafgarbenöl

Diese Heilpflanze war schon bei den alten Griechen und Ägyptern sehr beliebt. Das ätherische Öl wirkt antispetisch und eignet sich daher ideal für die Behandlung von kleineren Wunden, Narbengeweben, Geschwüren, schlecht heilenden Wunden und juckenden Hautbeschwerden. Zudem wirkt es beruhigend auf fettige und unreine Haut.


Sicherheitshinweis

Das ätherische Öl sollte nicht während der Schwangerschaft verwendet werden, da es eine wehenfördernde Wirkung hat. Nach der Anwendung von ätherischem Schafgarbenöl sollte direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden.


 

Teebaum

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Melaleuca alternifolia
  • Pflanzenteil: Blätter
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Medizinisch, balsamisch, intensiv
  • Kosmetische Verwendung: Akne, unreine, fettige Haut, Schuppen, Körpergeruch
  • Passt zu: Gewürznelken, Eukalyptus, Lavendel, Zitrone, Kiefer, Rosmarin, Thymian.

Stammpflanze

Der Australische Teebaum wird überwiegend in New South Wales angebaut. Er ist ein immergrüner Strauch oder Baum, wird bis zu 7 m und hat eine buschiger Krone. Der Teebaum ist ein Hermaphrodit, was bedeutet, dass er sowohl weibliche als auch männliche Geschlechtsteile hat.


Gewinnung von ätherischem Teebaumöl

Durch Wasserdampfdestillation wird ätherisches Teebaumöl aus den Blättern gewonnen und hat eine klare Farbe. 50 Kilogramm der Blätter ergeben einen Liter Öl.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Teebaumöl

Ätherisches Teebaumöl hat eine stark heilende Wirkung und ist wegen seiner besonders antiseptischen Wirkung bekannt. Es lindert Akne und Hautinfektionen und bekämpft Schuppen sowie fettige Haare. Teebaumöl wirkt zudem stark desodorierend und beugt Körpergeruch vor.


Sicherheitshinweis

Das ätherische Öl kann leicht reizend wirken und sollte nicht bei sehr empfindlicher Haut aufgetragen werden.


 

Thymian

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Thymus vulgaris
  • Pflanzenteil: Blätter und blühende Triebspitzen
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Scharf, würzig, krautig
  • Kosmetische Verwendung: Akne
  • Passt zu: Bergamotte, Gewürznelke, Eukalyptus, Lavendel, Mandarine, Zitrone, Kiefer.

Stammpflanze

Thymian ist ein niedrig kriechendes Kraut, das im Mittelmeer heimisch ist und wird bereits seit Jahrhunderten als Heil- und Gewürzkraut verwendet. Mittlerweile wird Thymian fast überall kultiviert. Die Stängel des Thymians sind eher schmal oder sogar drahtig; die Blätter sind bei den meisten Arten immergrün, paarweise gegenläufig angeordnet, oval, ganzrandig, 4-20 mm lang und meist aromatisch. Die Thymianblüten sind in dichten Endköpfen angeordnet mit unregelmäßigem Kelch, mit dreilappiger Oberlippe und sind gelb, weiß oder violett.


Gewinnung von ätherischem Thymianöl

Das ätherische Öl wird durch Dampfdestillation der Blätter und blühenden Triebspitzen gewonnen. Es hat eine klare bis hellgelbe Farbe. 100 – 150 Kilogramm der Pflanze ergeben einen Liter Öl.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Thymianöl

Ätherisches Thymianöl bekämpft Akne. Zahlreiche Cremes und Salben für die Aknebehandlung enthalten den Wirkstoff Benzoylperoxid, der den Akne-Erreger Propionibakterium abtötet. Studien zeigen, dass die im ätherischen Thymianöl enthaltene Wirkstoffe diesem chemischen Stoff ebenbürtig sind.


Sicherheitshinweis

Das ätherische Öl sollte bei folgenden Konditionen nicht eingesetzt werden: Epilepsie, Schwangerschaft, Schilddrüsenüberfunktion und hoher Blutdruck. Thymianöl wirkt stark hautreizend, daher immer gering dosieren.


 

Wacholder

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Juniperus communis
  • Pflanzenteil: Getrocknete Beeren
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Frisch, fruchtig, warm, holzig
  • Kosmetische Verwendung: Unreine, fettige Haut, Akne, Mitesser
  • Passt zu: Ingwer, Zypressen, Iris, Lemongras, Orangen, Cajeput, Rosmarin, Thymian, Basilikum, Angelika, Zitrone.

Stammpflanze

Den immergrünen Wacholder findet man in ganz Europa. Wacholder sind Nadelbäume und -sträucher der Gattung Juniperus der Zypressenfamilie. Je nach taxonomischer Sichtweise sind zwischen 50 und 67 Wacholderarten auf der gesamten nördlichen Hemisphäre, von der Arktis, dem Süden bis zum tropischen Afrika, von Ziarat, Pakistan, bis Osttibet in der Alten Welt und in den Bergen Mittelamerikas weit verbreitet. Der höchste bekannte Wacholderwald kommt in einer Höhe von 4.900 m im Südosten Tibets und im nördlichen Himalaja vor und bildet eine der höchsten Baumlinien der Erde.


Gewinnung von ätherischem Wachholderöl

Ätherisches Wachholderöl wird durch Wasserdampfdestillation der getrockneten Beeren gewonnen und ist farblos oder hellgelb. 50 – 200 Kilogramm ergeben einen Liter ätherisches Öl.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Wachholderöl

Ätherischem Wacholderöl wirkt anregend, adstringierend und entgiftend. Zudem befreit es verstopfte Poren und reguliert fettige Haut. Es eignet sich außerdem hervorragend bei zu Akne neigender und unreiner Haut. Wachholderöl kann auch für die Behandlung für Ekzemen und Schuppen sowie Schuppenflechten angewendet werden.


Sicherheitshinweis

Das ätherische Öl sollte nicht während der Schwangerschaft angewendet werden sowie bei einer akuter Nierenerkrankung.


 

Ylang-Ylang

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Cananga odorata
  • Pflanzenteil: Blüten
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Süß, blumig, exotisch und intensiv
  • Kosmetische Verwendung: Mischhaut, fettige und reife Haut, Akne.

Stammpflanze

Der in Asien heimische Baum wird vor allem in Madagskar, Sumatra, Haiti, Java, Sansibar und den Komoren kultiviert. Er gehört zu der Familie der Annonengewächse und wird bis zu 25 m hoch. Der Ylang-Ylang Baum beginnt etwa ab einem Alter von 3 oder 4 Jahren zu blühen. Die Blüten sind nicht besonders auffällig, da sie blassgrün erscheinen – fast in der gleichen Farbe wie die Blätter. Mit zunehmender Reife werden die Blüten hellgrün und nehmen kurz vor dem Abfallen einen dunkleren Gelbton an. Ihr himmlischer Duft macht die Blüten dieser duftenden Bäume zu etwas ganz Besonderem; sie gelten als Schlüsselbestandteil des Parfums Chanel No. 5.


Gewinnung von ätherischem Ylang-Ylang

Das hellgelbe Öl wird durch Dampf- sowie Wasserdestillation aus den Blüten gewonnen. 40 – 60 Kilogramm an Blüten ergeben einen Liter Öl.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Ylang-Ylang

Ylang Ylang pflegt die Haut und reguliert die Talgproduktion. Es eignet sich zudem zur Reinigung von fettiger und trockener Haut und für die Behandlung von Akne. Aufgrund seiner anregender Wirkung verbessert Ylang Ylang die Hautstruktur und erfrischt müde und strafft reife Haut.


Sicherheitshinweis

Ylang-Ylang hat eine hohe Duftintensität. Deshalb solle man sparsam damit umgehen und nicht durchgehend verwenden, da sonst Kopfschmerzen und Übelkeit auftreten können.


 

Zitrone

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Citrus limon
  • Pflanzenteil: Fruchtschale
  • Herstellverfahren: Kaltpressung
  • Duft: Zitronig
  • Kosmetische Verwendung: Fettige, reife Haut
  • Passt zu: Eukalyptus, Fenchel, Lavendel, Meerkiefer, Minze, Myrte, Neroli, Sandelholz, Thymian, Wacholder, Ysop, Zedern, Zirbelkiefer, Zypresse.

Stammpflanze

Der Zitronenbaum stammt ursprünglich aus Indien wurde im Laufe der Zeit nach Europa gebracht. Der Zitronenbaum ist ein kleiner bis mittelgroßer, immergrüner Baum. Im Vergleich zu anderen Zitruspflanzen ist sie schnell wachsend und groß. Besonders junge Triebe sind mit kleinen, dünnen Dornen bedeckt. Die Triebe sind rötlich, die Knospen sind rosa, und die sonst weißen Blütenblätter sind auf der Unterseite rosa bis violett.


Gewinnung von ätherischem Zitronenöl

Durch Kaltpressung der Fruchtschale erhält man das klare ätherische Zitronenöl. Man benötigt 3000 Zitronen für 1 Liter Öl.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Zitronenöl

Ätherisches Zitronenöl strafft und entgiftet. Es regt zudem die Durchblutung an, reinigt fettige Haut und hilft Fältchen zu mildern. Es wird auch zum Aufhellen der Gesichtshaut verwendet und bei öliger und zu Akne neigender Gesichtshaut eingesetzt.


Sicherheitshinweis

Zitronenöl ist leicht hautreizend, daher nur in geringen Dosen auftragen. Auch bei Sonneneinstrahlung auf mit Zitronenöl behandelter Haut kann es zu Irritationen kommen und somit sollte nach einer Behandlung auf Sonneneinstrahlung verzichtet werden.


 

Zypresse

  • Ätherisches Öl
  • Botanischer Name: Cupressus sempervirens
  • Pflanzenteil: Zapfen
  • Herstellverfahren: Dampfdestillation
  • Duft: Holzig-nussig, würzig
  • Kosmetische Verwendung: Fettige, unreine Haut
  • Passt zu: Muskatellersalbei, Bergamotte, Zitrone, Lavendel, Ingwer, Wacholder, Kiefer, Geranium.

Stammpflanze

Zypressen sind immergrüne Pflanzen oder Bäume, die weibliche und männliche Zapfen bilden. Man findet sie in allen warmen Klimazonen, im westlichen Nordamerika sowie Zentralamerika, China, Vietnam, Afrika und dem Nahen Osten.


Gewinnung von ätherischem Zypressenöl

Das klar bis blassgelbe Öl wird durch die Dampfdestillation der Zapfen gewonnen. 70 – 100 Kilogramm ergeben 1 Liter Öl.


Kosmetische Verwendung von ätherischem Zypressenöl

Ätherisches Zypressenöl stärkt die Haut und eignet sich aufgrund seiner ausgleichenden Wirkung hervorragend für fettige und schlaffe Haut. Durch seine ebenfalls antispetische Wirkung unterstützt es bei der Heilung von Unreinheiten. Zypresse wirkt wärmend, trocknend und beruhigend.


Sicherheitshinweis

Die Anwendung von Zypressenöl ist unbedenklich.